Dienstag, 10. Juni 2008

Hypnose-Anästhesie


Definition Hypnose-Anästhesie
völlige Unempfindlichkeit gegen Schmerz-, Temperatur- und Berührungsreize, das heisst, den Organismus dazu zu bringen, erzeugten Schmerz nicht zu spüren, die Schmerzleitung wird unterbrochen.

Beispiel: Ein Jugendlicher möchte sich in der Hautarztpraxis eine Warze an der Hand wegschneiden lassen. Da er Schmerzmittel wegen eines Nierenleidens nicht verträgt, wird ihm vor dem Eingriff eine hypnotische Handschuh-Anästhesie gegeben.

Hypnose-Anästhesie-Entwicklung

In Paris führte 1819 der Arzt Martorell die erste bekannte Zahnextraktion durch.

Führend in der praktischen Anästhesie war der schottische Arzt James Esdaile. Er berichtete über die unglaubliche Zahl von 345 operativen Eingriffen, die er mittels Mesmerscher Anäthesie durchgeführt hatte, darunter auch die Amputationen von Gliedmassen.
In der Medizin wird heute Hypnose-Anästhesie ganz allgemein zur Beruhigung, beispielsweise vor operativen Eingriffen, eingesetzt, auch zur Geburtsvorbereitung sowie in der Zahnheilkunde.

Gerhard Schütz und Horst Freigang haben das Buch "Tausend Trance Tips" ein Übungsbuch für Anfänger und Fortgeschrittene für die praxis der medizinischen Hypnose herausgegeben.
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